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Gewürze

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Verschiedene italienische Würzkräuter

Alle Welt spricht davon, wie man mit Kräutern die Speisen würzen und verfeinern kann. Doch nicht alle Köche am heimischen Herd wissen, welches Kraut man zu welchen Zutaten nimmt.

Oberstes Gebot bei der Verwendung von Kräutern: sie sollten nach Möglichkeit frisch verwendet werden. Getrocknet verlieren sie viel von dem typischen Aroma. Fast jeder Haushalt besitzt heutzutage einen kleinen Kräutergarten. Das ist modern, chic und gehöret dazu.
Was bei uns mehr eine Modeerscheinung ist war vor 100 Jahren normal. Damals hatten die Supermärkte noch nicht die Vielzahl an Gewürzen zur Auswahl. Ganz zu schweigen von Fertigsoßen oder Fertiggerichten. Die Hausfrauen hatten keine andere Möglichkeit schmackhafte Speisen herzustellen.
In der Küche ihrer Großmütter wurden ausschliesslich frische Kräuter verwendet. Sie werden erstaunt sein, was alles mit Dill, Bohnenkraut, Majoran, Beifuss, Kerbel, Schnittlauch, Liebstöckel , Minze oder Petersilie gekocht wurde.

Heute ist die Vielfalt der Kräuter wesentlich größer. Mit steigender Popolarität der mediterranen und der italienischen Küche, hielt eine Vielzahl weiterer Kräuter Einzug in unsere Kräutergärten. Klassiker der mediterranen Küche sind Basilikum und Oregano.

Salbei

Unumgänglich in der italienischen Küche

Also seien sie mutig und würzen sie mit frischen Kräutern. Verzichten sie auf Soßenpulver und Speisewürze und trauen sie sich an die gesunden Würzkräuter.
Am leichtesten sind die sogenannten Salatkräuter (Dill, Schnittlauch, Brunnenkresse, Sauerampfer und Petersilie), zu dosieren. Diese Kräuter sollten sie nicht kochen, da sie zusammenfallen und ihr Aroma verlieren. Eine Ausnahme ist die Petersilie, die meistens im Suppengrün enthalten ist. Aber auch diese empfiehlt sich erst kurz vor dem servieren in die Suppe zu geben.
Anders verhält es sich mit den klassischen Schmorgerichtkräutern (Rosmarin, Lorbeer oder Thymian). Diese an Sträuchern oder Bäumen wachsenden Kräuter, können Hitze gut vertragen und geben ihr Aroma (ätherische Öle) während des Kochens an die Zutaten ab.
Kochen können sie auch Kräuter wie Bohnenkraut und Estragon. Ebenfalls erhitzt werden kann der Salbei. Ein Klassiker hier ist das Saltimbocca ala Romana. Wann immer sie Salbei benutzen: dieses Kraut sparsam verwenden. Der leicht seifige Geschmack ist richtig dosiert eine Köstlichkeit. Zuviel davon ist wie bei vielen Gewürzen nicht so lecker.

Die italienischen Würzkräuter:

Basilikum Basilikum ist eines der meist verwendeten Kräuter in der italienischen Küche. In der Küche wird Basilikum in Salaten, Dips, Kräutersaucen, zum Würzen von Fleisch, Fisch und Geflügel benutzt.

Minze In der Küche setzt man Minze ein, um Salate, Lamm, Wild, Sossen, Süsspeisen, Sorbets und Obstsalate abzuschmecken. Minze sollte vorsichtig benutzt werden, da es ein dominantes Aroma hat.

Oregano Oregano ist eines der wichtigsten Gewürze in der mediterranen Küche. In der italienischen Küche ist Oregano nicht mehr wegzudenken. Oregano hat eine lange Tradition. Überlieferungen beweisen, daß man schon im Mittelalter Oregano zum würzen nutzte. Heute findet man dieses Gewürz in unzähligen italienischen Gerichten.

Salbei In der italienischen Küche ist Salbei nicht wegzudenken. Das sehr kräftige Gewürz, hat einen leicht bitteren seifigen und dominanten Geschmack. Verwendet wird es unter anderem in Saltimbocca ala Romana.

Lorbeer Lorbeer war schon in der Antike bekannt. Wer kennt sie nicht die aus Lorbeer geflochtenen Siegeskränze. Lorbeerblätter werden zum Würzen von Eintöpfen, Marinaden, Fleisch-, Fisch- und Wildgerichten verwendet.

Rosmarin Rosmarin ist in der mediterranen Küche nicht mehr wegzudenken. Es passt hervorragend zu Fleisch- und Wildgerichten. Der Busch braucht das mediterrane Klima, einen trockenen und sonnigen Standort. Rosmarin ist perfekt zum würzen von Fleisch- und Fischgerichten.

Thymian Besonders beliebt ist Thymian in der mediterranen Küche, wo es den Gerichten einen unverwechselbaren Geschmack gibt. Die Heilpflanze passt zum Beispiel sehr gut zu Gerichten mit Lamm.

Bohnenkraut Bohnenkraut wird auch Pfefferkraut genannt. Dieses Kraut war schon in der Antike bei Griechen und Römern bekannt. Sie schrieben dem Bohnenkraut sogar aphrotiesierende Kräfte zu. Es passt sehr gut zu Bohnengerichten.

Schnittlauch Schnittlauch wird auch oder Jakobszwiebel genannt. Wie der Name es schon sagt ist es ein Lauchgewächs. Man nimmt ihn in der modernen Küche zum Würzen von Salaten, Suppen, Soßen, Quark, Fleisch und Kartoffeln.

Weitere Kräuter Hier finden Sie Informationen zu Beifuss, Dill, Petersilie und Kerbel. Sie sind unersetzlich in der Küche. Heute werden diese Gewürze in vielen Speisen verwendet.