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Limone

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Limone die Stadt der Zitronen.

Am Westufer des Gardasee hat sich Limone sul Garda, am Fuß eines steilen Berghanges terrassenförmig angesiedelt. Oberhalb des Ortes schließen sich weite Olivenhaine und Zitronengärten an. Lange glaubte man das sich der Name des Ortes von den umliegenden Zitronenhainen ableitet.
Historiker gehen jedoch davon aus, dass es sich aus dem lateinischen Wort für Grenze Limes entwickelt hat. Denn einst war Limone die Grenze der Republik Venedig zu Österreich. Trotzdem hat man weiterhin die Zitronen als Image des Ortes vermarktet und machte die Zitrone zum Wahrzeichen der Ortes. Viele Souvenirs in den Geschäften des Ortes zeigen Zitronenmotive. Heute verläuft hier die Grenze zwischen den Provinzen Bescia und Trentino.

Limone

Das ehemalige Fischerdorf war bis 1932 regelrecht von der Außenwelt abgeschnitten. Den Ort konnte man nur über den Wasserweg erreichen. Nach der Fertigstellung der Straße Gardesana Occidentale, wurde in Limone auch der Tourismus ansässig. Heute ist er eine der beliebtesten Ferienorte am Gardasee. Rund 10.000 Touristen strömen während der Hauptsaison täglich nach Limone. Dennoch hat der Ort mit seinen zwei Häfen Porto Vecchio und Porto Nuovo, sowie der autofreien Altstadt viel von seiner ursprünglichen Idylle behalten.

Die traditionelle Altstadt, mit ihren verwinkelten Gässchen und den blumengeschmückten Bauten, verzaubert jedes Jahr wieder Tausende von Besuchern. Für die Touristenströme hat man große Parkplätze am Ortsrand eingerichtet.
Ein "Muss" in Limone ist der Dom San Benedetto. Er stammt von 1691 und thront hoch über der Altstadt. In seinem Inneren findet man 5 prächtige und kunstvolle Altäre. Sie sind zum Teil aus Marmor und einige wertvolle Gemälde ausgeschmückt. Besonders beeindruckend ist das Gemälde an der Ostseite, welches den Heiligen Daniele Comboni zeigt. Comboni lebte im 19. Jahrhundert und war Priester, Missionar sowie Ordensgründer. 2003 hat ihn die katholische Kirche heilig gesprochen.

Limone

Das Gotteshaus wurde auf den Resten einer antiken römischen Basilika errichtet. Eine weitere Kirche, welche man nicht versäumen sollte, ist die kleine und gotische Kirche San Rocco. Sie stammt aus dem 16. Jahrhundert und befindet sich nahe des Fischerhafens. Leider wurde diese während des 1. Weltkrieges stark zerstört. Dennoch sind einige schöne Renaissancefresken erhalten geblieben. Interessant ist auch die Kirche San Pietro, inmitten eines Olivenhaines, an der Strasse in Richtung Tremosine. Eine interessante Sehenswürdigkeiten ist auch das Centro Comboniano Tesöl, ein Zitronengewächshaus. Dieses ist heute eine Gedächtnisstätte für den Heiligen Daniele Comboni. Von Limone aus verkehrt die Autofähre nach Malcesine. Diese erspart Ihnen in den Sommermonaten viele Kilometer und den regen Autoverkehr rund um den See.