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Region Piemont

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Die fazinierende norditalienische Region Piemont

Die Region Piemont ist die flächenmäßig die zweitgrößte und eine der wohlhabendsten Region in Italien. Viele namhafte Unternehmen des Landes sind hier ansässig. Eine bedeutende Rolle spielt aber auch die Landwirtschaft. So gibt es in der Poebene rund um Novara Europas größte Reisanbauflächen. Daneben werden Obst, Gemüse und vor allem Wein sowie Haselnüsse angebaut.
Das norditalienische Piemont besteht aus 8 Provinzen mit rund 4,5 Millionen Einwohnern. Hauptstadt und wichtigstes Zentrum ist die Großstadt Turin. Landschaftlich ist das Piemont sehr abwechslungsreich. Neben der fruchtbaren Poebene findet man hier auch Hochgebirge und Seenlandschaften. Italiens höchste Berge sind hier vertreten. Mit 4618 überragt der Monte Rosa hier die Alpen. Mediterranes Klima herrscht hier am Westufer des Lago Maggiore.

Impressionen aus dem Piemont

Die fruchtbare Poebene ermöglichte eine frühe Besiedlung. Bereits in der Antike wurde hier Ackerbau und Viehzucht betrieben. Nach dem Niedergang des Römischen Reichs wurde das Piemont von den unterschiedlichsten Herrschern regiert. Franzosen, Habsburger aber vor allem das Haus Savoyen prägten diese Region. So wurde 1861 der Savoyer Viktor Emanuel II der erste König von Italien. So ist es nicht verwunderlich, daß die Region viele bedeutende und faszinierende Kunst- und Kulturschätze besitzt. So finden sich hier zahlreiche barocke Repräsentationsgebäude wie das Palazzo Reale in Turin, kunstvoll dekorierte Gotteshäuser, mächtige Burgen, Stadtmauern und wunderschön angelegte Gärten.

Das ist im Piemont anders. Es ist eine Region, welche trotz ihrer Attraktivität und der abwechslungsreichen Landschaft touristisch noch so überlaufen ist. Weinkennern lieben und schätzen die Weine dieser Region. Barolo, Barbera d'Alba. Dolcetto Nebbiolo und Asti sind weltweit bekannt. Das Piemont ist aber auch für seine Trüffel bekannt. Feinschmecker aus aller Welt reisen zu den Trüffelmessen an. Der Trüffelmarkt in Alba ist ein "Muss" für Freunde der weißen Trüffel. Auf den folgenden Seiten stellen wir Ihnen Land und Leute, die piemontesischen Spezialitäten, Ortschaften und viele Sehenswürdigkeiten vor.

Sehenswertes im Piemont.

Alba Die kleine mittelalterliche Stadt Alba ist über die Grenzen von Italien aus bekannt. Gourmets und Feinschmecker vieler Nationalitäten kommen zu den begehrten Trüffelmessen in die Stadt. Daneben hat Alba auch einige Sehenswürdigkeiten zu bieten. Die Fußgängerzone Via Vittorio Emanuele ist zum Beispiel von Renaissance- und Jugendstilgebäuden gesäumt.

Arona Die piemontesische Stadt Arona befindet sich am Südwest-Ufer des Lago Maggiore. Der Urlaubsort ist durch eine mittelalterliche und barocke Architektur geprägt. Das ehemalige Handelszentrum ist heute ein idealer Ausgangspunkt für Touren entlang des Lago Maggiore.

Bra In der Stadt Bra dreht sich nahezu alles um die Kulinarik und die Viehzucht. Hier , wurde Ende der 90-ziger Jahre die internationale Gesellschaft "Slow Food" gegründet. Speziell die Viehzucht hat in der Landschaft mit saftigen Bergwiesen eine lange Tradition. Besonders stolz ist man hier auf das "piemontische Rind" mit seinem außergewöhnlich gutem Fleisch. Daneben finden Sie in Bra zahlreiche Sehenswürdigkeiten.

Cannero Riviera Der romantische Urlaubsort Cannero Riviera liegt am oberen Lago Maggiore. Das Wahrzeichen von Cannero sind die Castelli di Cannero. Die Burgruinen befinden sich auf vorgelagerten Inselchen im See. Das milde Klima sowie Zitronen und Orangen in den Gärten, haben Cannero den Beinamen Riviera beschert.

Cannobio Kurz vor der Grenze zur Schweiz befindet sich das Städtchen Cannobia. Cannobio ist ein beliebter Urlaubsort am Lago Maggiore. Der piemontesische Ort hat einige Sehenswürdigkeiten zu bieten. Zu den bekanntesten gehören die Wallfahrtskirche Santa Pieta und der Palazzo della Ragione.

Castiglione Falletto Castiglione Falletto ist eine kleine Weinbaugemeinde in der Langhe. Der Ort gehört zu italienischen Provinz Cuneo und hat rund 700 Einwohner. Dominiert wird der Ort in den Weinbergen von einer alten Festung. Diese stammt aus dem 13. Jahrhundert und wurde in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts zu einem Schloss ausgebaut.

Cuneo Cuneo ist Hauptstadt der gleichnamigen Provinz und Sitz des Bistums Cuneo. Die Stadt wurde gegen Ende des 11. Jahrhunderts zwischen den beiden Flüssen Stura und Gesseo, auf einer Hochebene gegründet. Wegen seiner strategisch guten Lage wurde Cuneo immer wieder in Machtkämpfe und Kriege verwickelt. So baute man die Ortschaft im Mittelalter zu einer Festung aus, um sich besser verteidigen zu können.

Dogliani Kanpp 5000 Einwohner hat die Gemeinde Dogliani. Dogliani ist ein kleines romantisches Städtchen und für den Rotwein Dolcetto di Dogliani bekannt. Ein Geheimtipp ist hier der Samstagsmarkt. Rund um den Corso Colombo werden nur regionale Nahrungsmittel und Produkte angeboten.

Grinzane Cavour Nur wenige Kilometer von Alba entfernt befindet sich die Ortschaft Grinzane Cavour. Der Ort ist überregional für den Weinanbau und seine Burg bekannt. Die Burg ist ein seh beliebtes Ausflugsziel und beherbergt die Enoteca der Region Piemont. Sie umfasst eine grosse Weinausstellung und es besteht die Möglichkeit der Weinverkostung.

Mondovi Eine sehr interessante Stadt ist Mondovi in der Provinz Cuneo. Interessantes Stadteil von Mondovi ist die Altstadt Piazza.Sie liegt auf einem Hügel überhalb des Fluss Ellero. Überragt wird sie vom Turm des Belvedere in der gleichnamigen Gartenanlage. Mondovi hat eine lange Tradition in der Herstellung von Keramik. Einige Handwerksstätten führen diese Tradition in der Altsadt fort. Der Hahn ist das beliebteste Symbol der Mondovi-Keramik.

Monforte d'Alba Montfort d'Alba ist eine reizvolle Gemeinde inmitten des Weinanbaugebiet vom weltbekannten Barolo-Wein. Die rund 2000 Einwohner leben hier inmitten der norditalienischen Landschaft Langhe. Neben dem Weinanbau ist diese Region auch für den Anbau von Haselnüssen bekannt.

Murazzano In rund 750 Meter über dem Meersspiegel liegt die Gemeinde Murazzano. Rund 850 Einwohner leben hier in der Alta Langa vorwiegend von der Landwirtschaft. Überregional bekannt ist die Ortschaft für ihren gleichnamigen DOP Käse. Es ist eine nicht gereifte, hauptsächlich aus Schafsmilch hergestellte Spezialität der Region.

Novara Novara ist die zweitgrößte Stadt des Piemont und ist ein wichtiges Industriezentrum. Wahrzeichen der Stadt ist der impossante Dom San Gaudenzio. An der von weitem sichtbaren Kuppel, arbeitete der bekannte italienische Architekt Alessandro Antonelli 44 Jahre lang.

Ortasee Der Ortasee wird auf italienisch Lago d’Orta genannt und ist ein beliebtes Ferienziel im Piemont. Der Ortasee ist rund 13 km lang und befindet sich westlich vom Lago Maggiore. Der kleine oberitalienische See ist vom sommerlichen Tourismus noch nicht so überlaufen und bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten und viel Natur.

Roddino Auf halber Strecke zwischen Monforte d'Alba und Cerreto Langhe liegt die kleine Weinbaugemeinde Roddino. Die rund 400 Eiwohner leben hauptsächlich vom Weinanbau und der Landwirtschaft. Roddino liegt rund 600 Meter über dem Meeresspiegel und von hier hat man eine tolle Rundsicht über die Langhe.

Serralunga d'Alba Schon von weitem sieht man das Schloss in Serralunga d'Alba. Die Gemeinde gehört zur Provinz Cuneo und liegt in der Langhe. Die rund 500 Einwohner leben überwiegend vom Anbau von Trauben. Dier Ortschaft und das Schloss liegen auf einem Bergrücken, in rund 415 Metern Höhe. Bis heute hat die kleine Ortschaft ihren mittelalterlichen Charakter erhalten können.

Sinio Knapp 500 Einwohner leben in der kleinen Gemeinde Sinio. Sinio liegt in der Provinz Cuneo und ist ca. 15 km von Alba entfernt. Highlight der Ortschaft ist das ehemalige Kastell. Heute ist es ein ausgezeichnetes Burg-Hotel mit einer excellenten Gastronomie. Massentourismus ist in Sinio ein Fremdwort.

Turin Turin zählt zu den wichtigsten Metropolen in Norditalien und ist Hauptstadt des Piemont. 2006 war Turin Austragungsort der olypischen Winterspiele. Tolle Arkaden, viele Plätze, Gebäude des Barocks und Jugendstils prägen das Stadtzentrum. Der Turiner Dom ist das Ziel vieler Pilger. Hier soll sich das heilige Grabtuch von Jesus befinden.

Verbania Am westlichen Ufer des Lago Maggiore liegt die piemontesische Stadt Verbania. Die Stadt entstand im Jahr 1939 aus dem Zusammenschluss der ehemals selbstständigen Ortschaften Fondotoce, Intra, Pallanza und Suna. Das mittelalterliche Pallanza ist heute ein beliebtes Ausflugs- und Urlaubsziel.

Küche & Kultur Das in der Themenreihe "GU für die Sinne" erschienene Buch "Piemont und Ligurien - Küche & Kultur", lädt den Leser zu einer kulinarischen Reise durch den Nordwesten Italiens ein. Auf 240 Seiten erfährt man in spannenden Reportagen viel über die abwechslungsreiche Landschaft und die ebenso vielfältige Küche der Genussregion.

Reise- und Wanderführer Unter dieser Rubrik finden Sie ausgesuchte, sowie gut recherchierte Wander- und Reiseführern, mit gut verständlichen Informationen über die Region Piemont. Hier erfahren Sie mehr über die Geschichte, Sehenswürdigkeiten, landschaftliche Highlights und kulinarische Spezialitäten diser Genußlandschaft.