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Venedig

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Venedig: Literatur
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Venedig ist die Stadt der Kanäle und Palazzi.

Die bei weitem bekanntste Stadt Venetiens ist die Stadt der Gondeln und Hauptstadt der Region Venedig. Sie liegt im im Golf von Venedig in der der nördlichen Adria. Die 4 km vom Festland entfernte Lagunenstadt liegt auf 117 Inseln. Die Inseln sind mit über 400 Brücken untereinander verbunden. Ein der imposantesten Brücken ist die 3,6 km lange Ponte della Liberta (Brücke der Freiheit). Diese verbindet die Altstadt und das Festland. Eine der bekanntesten Brücken dürfte die Seufzerbrücke sein (Ponte dei Sospiri), welche die ehemaligen Staatsgefängnisse mit dem Dogenpalast verbindet.
Ausserhalb der Hauptwasserstraßen führen rund 175 schmale Kanäle zu Kirchen, Plätzen und interessanten historischen Bauten. Diese haben eine Gesamtlänge von nahezu 40 km und werden bis heute als Transportweg für Waren und Menschen genutzt. Wichtigster Kanal und Hauptverkehrsader ist der weltbekannte Canal Grande. Er ist ca. 4 km lang. Auf dieser Strecken münden meht als 40 kleinere Kanäle ein. Der Canal Grande wird gesäumt von zahltreichen prächtigen Adelspalästen.
Im 15. und 16. Jahrhundert erlebte die Stadt ihre kulturelle Blütezeit. Damals besuchten namenhafte Künstler die Stadt. Zu ihnen gehörten der Maler Tizian und der Musiker Vivaldi. Diese prägten die Stadt. Heute ist Venedig ein beliebter Ort. Ein Muss für jeden Italienbesucher. Der Damm der Venedig mit dem Festland verbindet ist stark befahren. Es empfiehlt es sich bei einem Tagesbesuch das Fahrzeug auf dem Festland zu parken- Es ist wesentlich günstiger und einfach zu Fuß, per Bus, Boot, Zug oder Taxi nach Venedig zu gelangen.
Beeindruckend ist das Gran Teatro La Fenice, eines der berühmtesten Opernhäuser Europas. In Venedig gibt es zahlreiche Museen und Ausstellungen. Die aussergewöhlichsten sind das Miuseeum im Glockenturm der Markuskirche, die Kunstsammlung Accademia delle Belle Arti, das Heimatmuseum im Palazzo Rezzioni das Casa Goldini (San-Toma-Landungsbrücken) und Correr Stadtmusem.
Charackteristisch fuer Venedig sind seine vielen Plätze. Die meisten der Plätze werden Campi genannt. Nur der Piazzale Roma und der Markusplatz (Piazza di Marco) tragen das Wort Platz in ihrem Namen. Der Markusplatz (175 m lang und 82 m breit) ist der berühmteste Platz der Lagunenstadt. Bei Hochwasser wird er regelmässig überschwemmt. Bei schönem Wetter ist er mit fotografierenden Touristen und zahlreichen Tauben übersät. Der Platz beginnt am Canale Grande. Die beiden wichtigsten Bauten auf dem Platz sind das ehemalige Regierungs- und Verwaltungszentrum, der Dogenpalast (9.Jh.) und die Basilica di San Marco (829 bis 832). Der Markusdom ist seit 1807 die Kathedrale des Patriachen Venedigs. Besonders sehenswert der fast 100m hohe Glockenturm. Vor dem Dom befinden sich seit dem Mittelalter drei Schiffsmasten, an denen an besonderen Tagen das Markus-Banner gehisst wird.

Impressionen aus Venedig

Venedig ist eine Stadt mit aussergewöhnlich vielen Kirchen aus unterschiedlichsten Epochen. Neben den beiden schon erwähnten Kirchen, zählen die Basilika Santa Maria Assunta auf Torcello (7. Jahrhundert), San Giacomo die Rialto (7. bis 8. Jahrhundert) und die Kirche San Polo (9. Jahrhundert) zu den ältesten Gotteshäusern der Stadt.
Beeindruckend sind die Rosenkranzmadonna geweihte Dominikanerkirche St. Maria del Rosario (18. Jahrhundert), Kirche S. Maria della Visitazione (18 .Jahrhundert), Kloster San Francesco del Deserto (13. Jahrhundert), Kloster San Francesco della Vigna (13. Jhr.) und die Kirche San Geremia ( 18. und 19. Jhr.).
Venedig hat viele interessante Kunstgalerien, Museen und Ausstellungen. Venedig ist aber auch eine Stadt internationaler Events. Jedes Jahr Ende August steht die Stadt seit 1932 im Rampenlicht. Dann werden am Lido der rote Teppich für die Stars des Filmes ausgerollt. Die Filmfestspiele von Venedig sind das älteste Festival seiner Art in Europa und neben dem Filmfestival in Cannes zählt man es zu den bedeutensten in Europa.
Tradition habe auch die Venedig Boat Show und der Vendigmarathon. Sehr interessant ist der Flohmarkt, der jeden 1. Samstag im Monat entlang des Corso del Popolo stattfindet.
Beste Resezeit um Venedig zu erkunden ist Mai. Es sei denn sie wollen den legendären Karneval in Venedig einmal hautnah erleben. Gestalten wie aus einem Märchenbuch posieren an den Sehenswürdigkeiten der Stadt. Menschen mit gold-, silber- oder weiß farbenen Gesichtern, eingehüllt in phantasievolle Gewänder. Adelsdamen, Harlekine oder ein Pestarzt mit schwarzem Hut und weißer Schnabelmaske, machen die Stadt zu einem buten Treiben. Der Venetianische Karneval wird anders gefeiert als man das von anderen Hochburgen kennt. Es wir kein Samba getanzt wie in Rio, es gibt keine Umzüge, keine Schunkellieder. Dafür wunderschönste phantasievolle und geheimnisvolle Masken, Straßenmusik, Theater auf vielen Plätzen und Feuerwerk. Diese Art des Karnevals hat eine lange Tradition. Seit dem 13. Jahrhundert beendet man den Winter, bzw. beginnt man die Fastenzeit auf diese Art. Der venezialische Karneval dauert 12 Tage.

Der Markusplatz und Gondoliere in der Altstadt

Venedig kann man nicht an einem Tag erkunden. Die Vielzahl an Bauten und Sehenswürdigkeiten ist riesig. Hier kommen schon etliche Fusskilometer zusammen und in den Sommermonaten macht einem die hohe Luftfeuchtigkeit zu schaffen. Eine Alternative sind organisierte Bootsfahrten durch die Stadt. Meistens sehr voll und unserer Meinung nach überteuert. Es gibt aber auch Linienschiffsverbindungen durch die Stadt.
Der Traum eines jeden Romantikers dürfte die Fahrt mit einer der Gondeln sein. Aber hier ist Vorsicht geboten. In einer Gondel haben bis zu 6 Personen Platz, der Preis pro Person beträgt zwischen 20 und 30 Euro. Auch die Preise für eine private Gondelfahrt varieren zwischen 80 und 150 Euro. Dies hängt mit der Feriensaison, dem Wetter und der Lage ab. Und dann wären noch die Preise für Essen und Getränke. Ein Bier für 10 Euro, ein Espresso für 4 Euro - rund um den Markusplatz und die bekannten Plätzen wird ihr Urlaubsbudget stark geplündert. Tipp: Ab in die weniger bekannten Gassen. Hier findet man zum Teil noch das ursprüngliche italienische Flair zu fairen Preisen.
Gute Tipps hierzu finden Sie unter anderem auf Wikitravel.